Alois Walter - Gedichte die das Leben schreibt


Jeder Weg führt wo hin

Wenn’s nicht immer so schien,

irgendwann führt er auch an ein Ziel.

Manchmal hat er ne Spur,

ist sie winzig auch nur,

doch sie bringt manchmal auch schon sehr viel.

 

Lese sie und dann kannst du sie vielleicht verstehn,

ist es auch oft sehr schwierig sie immer zu sehn.

Manchmal braucht man Gefühl,

und das führt dann zum Ziel,

manchmal muss man nur alles verstehn.

 

Es ist oft nur ein Blick,

nur ein ganz kleines Stück,

nur ein Puzzle, das irgendwo passt.

Oft schaut man dran vorbei,

meint es wär einerlei,

weil man ganz andere Gedanken fasst.

 

Es ist nur eine Spur aus der Vergangenheit,

in ihr ist auch zu lesen, das Ziel ist nicht weit.

Siehst du dann dieses Licht,

ist das Ziel auch in sicht,

ist es was dich für immer befreit.

 

 

 

Welches Glück es auch ist

Dass dich heute umarmt,

So nimm es einfach freundlich an.

Wenn das Glück Dich vergisst,

dich dein Herz davor warnt,

Es schon morgen anders sein kann.

 

Liebesglück kommt nicht oft,

Ist ein seltener Gast,

Den jeder gerne bei sich hätt.

Er kommt meist unverhofft

Wenn ihn nicht erwartet hast,

Doch er kommt nie, niemals zu spät.

 

Man erkennt ihn oft nicht,

Lässt ihn draußen vor der Tür,

Das er weiter seinen Weg dann geht.

Drum schau ihm ins Gesicht,

Vielleicht will das Glück zu Dir

Bevor es vom Winde verweht.

 

Frag dein Herz, es wird dir sagen

Wann das Glück für dich bereit,

Musst dein Herz nur einmal fragen

Dann ist es für dich auch an der Zeit……

 

 

 

 

 

 

Er sitzt auf seiner Terrasse,

Cappuccino in seiner Tasse,

genießt den Sonnenstrahl

zwischen den Bäumen, die noch kahl.

 

Welche Wärme jeder bringt,

ein jeder in sein Herz eindringt,

von irgendwo ein Vogel singt,

sein Lied heute besonders klingt.

 

Ein weicher Wind durch die Äste rauscht,

er hat ihn immer gern belauscht,

ein Frühlingsduft heut mit ihm zieht,

der Winterduft sehr schnell verflieht.

 

Was ist das für ein Gefühl,

da kann man sagen was man will,

genießt man das doch gern zu zweit,

noch weit entfernt scheint ihm die Zeit.

 

Ein jeder ist des Glückes Schmied,

hat er einen Hammer, der nicht zieht,

ein Eisen sich nicht schmieden lässt,

sitzt er noch lange glücklos fest.

 

Schicksalhaft sein Leben war,

war'n auch dabei recht schöne Jahr,

doch wer ist schon ganz fehlerfrei?

Bestimmt ist er da nicht dabei.

 

Zufrieden kann er sicher sein,

sieht er heut doch den Sonnenschein,

er hört und sieht ganz rein und pur

ein jedes Wunder der Natur.

 

                 

 

 

 

 

Das Leben läuft nicht immer wie man's gerne hätt,

es läuft oft schief und manches mal auch krumm.

Die Jahre sind mal mager und dann wieder fett,

und manchmal gehn sie einfach nur so rum.

Ja das erwünschte bleibt dann aus

Und du kehrst in dich ein,

ja was dabei auch kommt heraus

trügt oftmals nur der Schein.

 

Es gibt Tage in dem Leben,

da wäre ich am liebsten ein Hund.

Diese Tage in dem Leben,

sie geben mir dafür manchen Grund.

Denn er darf immerzu die Liebe spüren,

und alles wird ihm gern verziehn,

man lässt sich von ihm gern verführen

da ist es ganz egal wohin.

 

Doch Menschen sind da zueinander anders mal,

da fehlt so manches liebe, nette Wort.

Und ist mal einer für den andern nicht der Fall,

dann schickt man ihn am liebsten wieder fort.

Ja man erwartet dabei viel

Und fragt nicht lang warum,

egal ist dabei das Gefühl

und tut nicht lang herum.

 

Darum gibt es oft im Leben

Die Tage, da wär ich so gern ein Hund.

Dieses was da geht daneben,

Dies liefert mir immer wieder Grund.

Und dabei könnte alles schön sein,

würde man sich einfach nur verstehn,

gemeinsam und ohne Lug, Trug und Schein

könnte das schönste nur geschehn.

Es kommt anders oft im Leben

Als wie man es so gerne sehen tät,

und würd sich mal was ergeben,

dann ist es meistens schon viel zu spät.

 
 

 

Es war a Frau und dr'zua ihra Ma,

und das fer sia nia was komma ka,

ja des hand se glaubt, für a langa Zeit,

bis auf dean Da, nau kam s'groaße Leid.

 Des oinzig Kend hat an Unfall g'hett,

bewußtlos war's Wucha lang em Bett,

alle Dokr hand eahm koi Chanc meah gea,

und sia hand eahn scho im Hemml g'seah.

 

Ma hat's nia doa, a Gebeat mal g'sait,

ma hat's nia braucht, dau war all a Fraid,

doch jetzt war ma halt scho bald ganz am End,

nau faltad ma geara au mal d'Händ.

 Ma halt all g'heart, dau gäb's so an Ort,

Maria heart dau a jedes Wort,

viele seiad dau na g'fahra scho,

vielleicht kennt des eahm au helfa no.

 

Nach Veschperbild send dia zwoi nau na,

die sellig Frau und au ihra Ma,

an der Grotte nau, voar em Kerzaschei,

kniaglad se na und beatad au glei.

 G'faltad send d'Händ, traurig isch dr Blick,

dau von deam Ort verschpricht ma sich s'Glück,

überall em G'sicht ma au Träna fendt,

em Schterba liegt ja ihr oizig's Kend.

 

Fünf Kerza send's, dia zendat se a,

ma hofft dr'auf das des helfa ka,

Fünf Jauhr isch des Kend, b'halta will ma's no,

es war doch all emmer fröhlich so.

 Maria hilf, flehat sia sie a,

sowohl als d'Frau als au ihra Ma,

wenn scho uns net hilfsch, wenigschtens em Kend,

sei Leaba isch doch viel z'friah am End.

 

 Nau laufad se um dia Tafla rum,

so viele send dau scho rings herum,

alles was dau schtad Hoffnung meah erweckt,

nemmt von der Angst, dia en eahne schteckt.

 Sia fahrad hoim, und a jeder schweigt,

a Hoffnung isch, dia jetzt eahne bleibt,

ja sia glaubad fescht an dia oina Macht,

und schlaufad mal meah wieder net a Nacht.

 

Am Morga drauf, ja dau klinglad scho

En aller friah laut des Telefo,

es isch s'Krankahaus, des Kind isch letschte Nacht

von sei'm Koma plötzlich aufgewacht.

 Dia Zeit vergad, des Kend pumperlg'sund,

doch ma vergißt net dr'zua da Grund,

des Gebet hat's braucht und dr Glaube au,

en Veschperbild au d'Maria dau.

 

Und dia Moral jetzt von deaner G'schicht,

dr Glaube hilft, manch Gesetze bricht,

wenn em Zweifl bisch, gang nach Verschperbild,

und all die Angscht wird dau geara g'schillt.

 

     

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